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Portugal: Je später das Jahr, desto schöner die Feste

23 Nov 2011 [09:54h]    

Portugal: Je später das Jahr, desto schöner die Feste

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Wenn es einen Ort gibt, an dem man das Leben feiert, dann ist es Madeira. Das alte Jahr endet auf der Atlantikinsel ebenso fröhlich, bunt und gesellig, wie das Neue beginnt.

Berlin – Die christlichen Weihnachtstraditionen verbinden sich mit der Freude auf das neue Jahr zu einem kulturell und kulinarisch ansprechenden Programm, das den gesamten Monat Dezember andauert und erst mit dem Dreikönigsfest am 6. Januar endet.
Anfang Dezember ziehen bunte Lichterketten in den Bäumen und aus den Straßen erklingende Musik alle Inselbewohner in ihren Bann. Tausende von Lichtern illuminieren die Hauptverkehrsstraßen von Funchal und verwandeln die an den Hängen aufsteigende Stadt in eine prachtvolle Krippe. Am 23. Dezember findet auf dem Marktplatz Mercado dos Lavradores die große Marktnacht statt: Die noite do mercado steigert mit den typisch weihnachtlichen Spezialitäten der Region nicht nur die Vorfreude auf das Fest, sondern bietet den Madeirensern auch die Möglichkeit letzte Einkäufe, wie den Blumenschmuck für die Feierlichkeiten, zu tätigen. Die umliegenden Restaurants und Bars bleiben die ganze Nacht über geöffnet und erfüllen die Umgebung mit Leben.

Die Besinnlichkeit der Weihnachtzeit geht nahtlos in eine fiebrige Neujahrseuphorie über. Das berühmte Feuerwerk von Madeira wurde 2006 in das Guinness-Buch der Rekorde als größtes Feuerwerk der Welt eingetragen. Es zaubert leuchtende Farben, vielfältige Formen und spektakuläre Metamorphosen vor den schwarzen Himmel und setzt den Atlantik zehn Minuten lang in Flammen. Es ist, als ob die Sonne aufgeht, um ein neues Leben willkommen zu heißen!
Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, endet die große Weihnachts- und Silvesterfeier. Es wird Zeit, die Wohnung rein zu machen und neue Kräfte für die anstehenden Karnevalsfeiern zu sammeln.

Foto: Carstino Delmonte






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