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Geschäftsbericht 2008 der Toyota Motor Corporation

05 Nov 2008 [16:15h]    





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Durch eine Doppelstrategie für Produktqualität und Nachhaltigkeit will Toyota auch in schwierigen Zeiten weltweit Wachstum und Zukunftsfähigkeit sichern.

Im jetzt vorliegenden Geschäftsbericht der Toyota Motor Corporation (TMC) unterstreicht Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe: „Wir müssen mit allen unseren Aktivitäten vor allem die Bedürfnisse der Welt befriedigen. Das bedeutet einerseits, dass wir auf das Ziel einer nachhaltigen Mobilität hinarbeiten – durch Forschung und Entwicklung, durch umweltfreundliche Produktion und durch wertvolle Beiträge für die Gesellschaft.“ Gleichzeitig habe aber auch die exzellente Qualität der Produkte höchste Priorität. Der Geschäftsbericht gibt nicht nur Aufschluss über den Rekord-Abschluss des zurückliegenden Geschäftsjahres 2008 (1.4.2007 – 31.3.2008), er vermittelt vor allem einen Überblick über die Langfriststrategie des Unternehmens, für die die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Höhe von über sechs Milliarden Euro nur ein Beleg sind.

Toyota-Präsident Watanabe setzt auf das Konzept der „eingebauten Qualität“: „In jeder Phase von Entwicklung und Produktion müssen wir höchste Qualität sichern, die dann an die nächste Produktionsstufe weitergegeben wird.“ Das beziehe eine noch engere Zusammenarbeit mit den Zulieferern und weltweiten Toyota-Tochtergesellschaften ein. Sie diene dazu, ein höheres Qualitätsbewusstsein bei jedem einzelnen Mitarbeiter zu entwickeln und die aktuell höchsten Qualitätsstandards noch weiter zu verbessern.

Bei der Entwicklung neuer Technologien stehen laut Toyota-Präsident Watanabe Umweltverträglichkeit und Sicherheit im Mittelpunkt. Automobile sollen verstärkt auch mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden und ihren Kohlendioxidausstoß deutlich reduzieren. „Wir müssen die Vorteile und Stärken aller Energiequellen nutzen“, ergänzt Toyota-Entwicklungsvorstand und Vizepräsident Masatami Takimoto, „und den Rahmen schaffen für neue, nachhaltige Transportsysteme, für eine Gesellschaft der Nachhaltigen Mobilität.“

Weitere Prioritäten sind für Toyota die nachhaltige Fertigung von Fahrzeugen und erhebliche Investitionen in Aufforstungsprogramme weltweit. Bis 2010 soll die Einführung neuer Antriebsstränge für alle Toyota-Modellreihen große Fortschritte bei der Kraftstoffeffizienz bringen. Das neue Modell iQ, das noch 2008 in Japan und Europa vorgestellt wird, ist ein Meilenstein auf dem Weg zu kleineren, ultra-effizient konstruierten Fahrzeugen. Bei den in Japan verkauften Neuwagen von Toyota wurde bereits in den letzten zehn Jahren der Treibstoffverbrauch um 28 Prozent gesenkt.

Weitere Wege zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität sieht Toyota in Autos, die flexibel sowohl herkömmliche als auch Biotreibstoffe der zweiten Generation nutzen, in Fahrzeugen mit Hybridantrieb, in der verstärkten Nutzung von Elektrizität für Autos, etwa in den neuen Plug-in Hybridfahrzeugen, sowie in fernerer Zukunft auch in der Nutzung von Wasserstoff als Kraftstoff für Automobile. Auf allen diesen Gebieten arbeitet das Unternehmen engagiert und entwickelt neue Technologien.

Nachdem die ursprünglich für 2010 angepeilten Umweltziele für die Fertigung von Automobilen bereits 2007 erreicht und übertroffen wurden, hat Toyota 2008 seine Ziele zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes um 75 Prozent verschärft. Fünf Produktionsbetriebe in den USA, in Großbritannien, Frankreich, Thailand und Japan sollen als umweltfreundliche Modellfabriken Vorbild für die weltweite Toyota-Fertigung sein.

Auch in Deutschland unterstützt Toyota Projekte zur Aufforstung von Wäldern und zur Erhaltung natürlicher Lebensräume, etwa in den Elbauen. Mit Hilfe von Toyota-Händlern konnte die Schülerinitiative „Plant for the Planet“ allein 2008 bereits 140.000 Bäume in ganz Deutschland pflanzen. Im Finanzjahr 2008 investierte Toyota weltweit rund 1,83 Milliarden Euro in Projekte zur Nachhaltigkeit von Mobilität und Gesellschaft. Damit engagierte sich der Konzern mit einem Anteil von rund 16 Prozent seines Jahresüberschusses in Umweltaktivitäten.






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