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Easyjet in Berlin: bis Oktober weiter nach Schönefeld

11 Mai 2012 [12:21h]    

Easyjet in Berlin: bis Oktober weiter nach Schönefeld

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Nach der geplatzten Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg setzt easyJet weiter auf Schönefeld

Berlin – Wegen der geplatzten Eröffnung des Berliner Großflughafens BER kommen praktisch alle betroffenen Airlines mehr oder weniger in die Bredouille. Durch die Verschiebung entstehen neuer Aufwand und Planungskosten. Zugleich ist die Verschiebung eine Chance sich zu Wort zu melden und Profil zu zeigen. Auch No-Frills-Carrier Easyjet, der in Berlin viele Europaflüge anbietet hatte sich auf BER eingestellt. Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland: „Wir respektieren die Entscheidung, die Eröffnung des neuen Großflughafens zu verschieben. Sicherheit hat für easyJet immer Vorrang. Jetzt geht es darum, dass die Passagiere nicht darunter leiden.“

Um Kunden einen reibungslosen Betrieb zu garantieren, setzt die Airline weiterhin auf den Flughafen Berlin Schönefeld. Etwas anderes bleibt der Airline auch nicht übrig. Eine Alternative zum Abwarten und Weitermachen wie bisher gibt es nicht. Der Flugbetrieb muß weitergehen: „Wir müssen viele Ressourcen und Kraft investieren, um die kurzfristige Verschiebung abzufedern und den geplanten Umzug umzukehren“, sagt Haagensen.

Der Sommer ist für die europäischen Fluglinien Hochsaison. Die Monate Juli bis September sind die verkehrsreichsten – mit dem höchsten Passagieraufkommen und den größten Flugkapazitäten im Jahr. Trotzdem appelliert Haagensen an die politischen Entscheider, die Eröffnung nicht krampfhaft herbeizuführen und die Sicherheit und den Komfort der Passagiere nicht zu gefährden: „Wir müssen realistisch sein: In Anbetracht der Mängel und Herausforderungen sollte eine Eröffnung nicht vor Oktober 2012 realisiert werden. Passagiere sollen sicher in ihren Urlaub fliegen und verlässlich ihre Geschäftsreisen antreten können. Vielleicht ist es besser, den neuen Flughafen schrittweise zu eröffnen, anstatt alles auf eine Karte zu setzen – und sich erneut zu verspielen.“

Foto: Carstino Delmonte






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