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„Die Zukunft der Erinnerung.“

05 Dez 2008 [10:20h]    





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Die Historische Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft hat am Donnerstag im Rahmen der Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) „Europabilder: Innen- und Außenansichten“ den Sammelband „Die Zukunft der Erinnerung.

Eine Wolfsburger Tagung“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Buch setzt Akzente in der Diskussion über die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung von Erinnerung und Gedächtnis in Deutschland und Europa.

Der Sammelband „Die Zukunft der Erinnerung“ geht zurück auf eine Tagung, die im November 2006 im Volkswagen Werk in Wolfsburg stattfand. Renommierte Experten aus deutschen Gedenkstätten, von öffentlichen Bildungsträgern, aus den Kulturwissenschaften und dem Wolfsburger Unternehmen untersuchten vielfältige Handlungs- und Problemfelder deutscher wie europäischer Erinnerungsorte und Gedenklandschaft(en). So widmet sich Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, den „Schlachtfeldern“ transnationaler Erinnerung in Europa. Der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Volkhard Knigge, plädiert für ein Zukunftskonzept von Erinnerung als „historisch-kritischer Selbstreflexion“, die Aufklärung und Geschichtsbewusstsein schafft und „das einzige Mittel“ ist gegen einen „Clash of Memories“ in Deutschland und Europa. Ulrike Jureit vom Hamburger Institut für Sozialforschung zeigt, wie die so genannte „68er-Generation“ mit dem Berliner „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ eine „opferidentifizierte Erinnerungsperspektive buchstäblich in Beton gegossen“ hat. Sie will dieses Ereignis als Ausgangspunkt nehmen für eine breite gesellschaftliche Diskussion in Deutschland, „um die Reichweiten des Erinnerns neu zu vermessen“.

„Unser Tagungsband über die ‚Zukunft der Erinnerung’ ist Ausweis der engen Verbindung von gesellschaftlicher und betrieblicher Erinnerungskultur“, sagte der Leiter der Historischen Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Manfred Grieger. „Wir wollen aktiv zur Gestaltung einer lebendigen Erinnerung zwischen den Generationen beitragen. Der Sammelband ist ein wertvolles Medium, um Gespräche innerhalb wie außerhalb des Unternehmens zu einem nachhaltigen Zukunftsthema zu ermöglichen, das die Grenzen des Standorts Deutschland längst überschritten hat.“

Der Tagungsband „Die Zukunft der Erinnerung. Eine Wolfsburger Tagung“ erscheint als zweiter Band in der von der Historischen Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft herausgegebenen Reihe „Forschungen Positionen Dokumente. Schriften zur Unternehmensgeschichte von Volkswagen“ und ist im Buchhandel unter der ISBN 978-3-935112-30-0 zum Preis von 14,90 Euro erhältlich.






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