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„Die Modewelt von Jean Paul Gaultier – Vom Bürgersteig zum Catwalk”

12 Dez 2012 [11:27h]    

„Die Modewelt von Jean Paul Gaultier –  Vom Bürgersteig zum Catwalk”

„Die Modewelt von Jean Paul Gaultier – Vom Bürgersteig zum Catwalk”





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Die Kunsthal Rotterdam präsentiert vom 10. Februar bis 12. Mai 2013 eine Ausstellung rund um den berühmten Modedesigner Jean Paul Gaultier unter dem Titel: „The Fashion World of Jean Paul Gaultier: From the Sidewalk to the Catwalk“ (Die Modewelt von Jean Paul Gaultier – vom Bürgersteig zum Laufsteg).

Rotterdam – Gaultier hat mit seinen Kreationen und bahnbrechenden Entwürfen das Modebild der vergangenen 35 Jahre bis heute entscheidend mitgeprägt. Die erste internationale Ausstellung des gefeierten französischen Couturiers bietet einen Überblick über sein umfangreiches Oeuvre.

Die Ausstellung, mit der das 35-jährige Bestehen seiner Modelinie gewürdigt wird, ist zustande gekommen dank einer internationalen Zusammenarbeit zwischen dem Montreal Museum of Fine Arts, Maison Jean Paul Gaultier in Paris und der Kunsthal Rotterdam. In der Ausstellung wird die Welt von Gaultier zum Leben erweckt. Konzept und Ausstrahlung dieser Show tragen seine persönliche Handschrift. Nathalie Bondil, Direktorin und leitende Kuratorin des Montreal Museum of Fine Arts, wollte Jean Paul Gaultier mit dieser Ausstellung für seine Menschenliebe, seine technische Virtuosität und seine unbefangenen Vision einer Gesellschaft ehren, in der jede und jeder auf ihre oder seine eigene Identität stolz sein kann.

From the Sidewalk to the Catwalk

„The Fashion World of Jean Paul Gaultier“ ist mehr als eine Retrospektive. Über 140 Original-Kreationen von den frühen sechziger Jahren bis heute, sowohl aus seinen Couture-Linien als auch der Prêt-à-porter-Linie, sind in der Kunsthal zu sehen. Der Großteil dieser Werke wurde noch nie ausgestellt, wie etwa außergewöhnliche Leihgaben von unter anderem Madonna und Pedro Almodóvar. Im multimedialen Ausstellungsentwurf werden die Besucher von interaktiven Mannequins in die Welt von Gaultier geführt. So erwachen in einer poetischen Installation 30 verschiedene Mannequins mit prächtigen Perücken und Hüten von Odile Gilbert – der Gründerin des „Atelier 68“ in Paris – durch raffinierte Projektionen auf ihr Gesicht zum Leben. Ergänzt wird die Schau von Fragmenten aus Filmen, Musik-Clips, Konzerten, Fernsehprogrammen und Modeshows.

Verschiedene Prominente, nicht zuletzt Gaultier selbst, haben dieser Präsentation, die in Zusammenarbeit mit Dennis Marleau und Stéphanie Jasmin von „UBU/Companie de creation“ in Quebec entwickelt wurde, ihr Gesicht und ihre Stimme geliehen. Jolicoeur International (Kanada) hat alle Mannequins entworfen, während der innovative Ausstellungsentwurf von „Projectiles2 in Paris stammt. Dem Kurator der Ausstellung, Thierry-Maxime Loriot, ist es gelungen, eine Kreation zu schaffen, die Gaultiers würdig ist – das Ergebnis: eine theatralische Ausstellung mit einem ausgelassenen Charakter. „Mit diesem einzigartigen Zugang zur Welt von Jean Paul Gaultier und der Haute Couture werden die Besucher einen echten Künstler entdecken. Er initiiert Trends, statt ihnen zu folgen, was erklärt, warum sein Werk nach 35 Jahre immer noch relevant ist. Diese Ausstellung erinnert nicht nur an die Vergangenheit, sondern bietet auch einen Blick in die Zukunft durch die Augen von Jean Paul Gaultier”, schließt Thierry-Maxime Loriot.

Straßenkultur, handwerkliches Können und Haute Couture

Seit der Einführung seiner ersten Prêt-à-porter-Kollektion im Jahr 1976 ist Jean Paul Gaultier aus dem Modebild nicht mehr wegzudenken, ja hat er sich zu einer Ikone von Weltformat entwickelt. Schon über drei Jahrzehnte verlässt er provokativ und gewagt die ausgetretenen Pfade und lässt sich in seinem Werk auf eine Diskussion mit der etablierten Ordnung ein. Für seine Kollektionen lässt Gaultier sich inspirieren von Kulturen aus der ganzen Welt, von Afrika und Indien bis hin zu Russland und Griechenland. Mühelos kombiniert er Einflüsse der Husaren und der Mongolen mit solchen chassidischer Juden, Chinesen und sogar der mexikanischen Surrealistin Frida Kahlo. Durch das Umkehren, Verformen, Verwerfen und Neuinterpretieren bestehender Konventionen ebnet Gaultier nicht nur die Grenzen zwischen verschiedenen Kulturen, sondern auch zwischen den Geschlechtern. In seinem Werk schafft er androgyne Formen und spielt mit übersexualisierten Konventionen in der Mode-Industrie. Mit einem unfehlbaren Gespür für den Zeitgeist spielt er an auf bestehende (Sub-)Kulturen, etwa die Welt der Matrosen, Punk, Glam-Rock und Graffiti.

Künstlerische Zusammenarbeit

Jean Paul Gaultier sondiert fortlaufend Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen künstlerischen Disziplinen. Mit Filmregisseuren wie Pedro Almodóvar, Peter Greenaway und Luc Besson; im modernen Tanz und in der Musik mit Kylie Minogue, Tina Turner, Lady Gaga und Madonna. Entwürfe für Filmkostüme wie in „The Fifth Element“ und „Kika“ (Pedro Almodóvar) sind neben Kreationen für berühmte Namen wie Catherine Deneuve, Grace Jones und Carla Bruni in der Ausstellung zu sehen. Auch die Modefotografie kommt nicht zu kurz, mit Arbeiten zeitgenössischer Fotografen und berühmter Künstler, darunter Cindy Sherman, David LaChapelle, Richard Avedon und Pierre et Gilles. Speziell für die Ausstellung in Rotterdam werden zusätzliche Leihgaben von bekannten niederländischen Fotografen – wie von Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin, Anton Corbijn und Marc de Groot – angefordert.

Diese Wanderausstellung wurde bereits gezeigt in Kanada im Montreal Museum of Fine Arts (17. Juni – 2. Oktober 2011) sowie in den USA im Dallas Museum of Art (13. November 2011 – 12. Februar 2012) und im De Young Museum, San Francisco (24. März – 19. August 2012).

Vom 6. Oktober – 18. November 2012 ist die Ausstellung in der Fundación Mapfre – Instituto de Cultura in Madrid zu sehen.

 

Die Ausstellung wurde entwickelt vom Montreal Museum of Fine Arts in Zusammenarbeit mit dem „Maison Jean Paul Gaultier“, die dem Museum den exklusiven Zugang zu seinen Archiven gewährte.

Die Ausstellung, mit der das 35-jährige Bestehen seiner Modelinie gewürdigt wird, ist zustande gekommen dank einer internationalen Zusammenarbeit zwischen dem Montreal Museum of Fine Arts, Maison Jean Paul Gaultier in Paris und der Kunsthal Rotterdam. In der Ausstellung wird die Welt von Gaultier zum Leben erweckt. Konzept und Ausstrahlung dieser Show tragen seine ganz persönliche Signatur. Nathalie Bondil, Direktorin und leitende Kuratorin des Montreal Museum of Fine Arts, wollte Jean Paul Gaultier mit dieser Ausstellung für seine Menschenliebe, seine technische Virtuosität und seine unbefangenen Vision einer Gesellschaft ehren, in der jede und jeder auf ihre oder seine eigene Identität stolz sein kann.

From the Sidewalk to the Catwalk

’The Fashion World of Jean Paul Gaultier’ ist mehr als eine Retrospektive. Über hundertvierzig Original-Kreationen von den frühen sechziger Jahren bis heute, sowohl aus seinen Couture-Linien als auch der Prêt-à-porter-Linie, sind in der Kunsthal zu sehen. Der Großteil dieser Werke wurde noch nie ausgestellt, wie etwa außergewöhnliche Leihgaben von unter anderem Madonna und Pedro Almodóvar. Im multimedialen Ausstellungsentwurf werden die Besucher von interaktiven Mannequins in die Welt von Gaultier geführt. So erwachen in einer poetischen Installation 30 verschiedene Mannequins mit prächtigen Perücken und Hüten von Odile Gilbert – der Gründerin des „Atelier 68“ in Paris – durch raffinierte Projektionen auf ihr Gesicht zum Leben. Ergänzt wird die Schau von Fragmenten aus Filmen, Musik-Clips, Konzerten, Fernsehprogrammen und Modeshows.

Verschiedene Prominente, nicht zuletzt Gaultier selbst, haben dieser Präsentation, die in Zusammenarbeit mit Dennis Marleau und Stéphanie Jasmin von „UBU/Companie de creation“ in Quebec entwickelt wurde, ihr Gesicht und ihre Stimme geliehen. Jolicoeur International (Kanada) hat alle Mannequins entworfen, während der innovative Ausstellungsentwurf von „Projectiles2 in Paris stammt. Dem Kurator der Ausstellung, Thierry-Maxime Loriot, ist es gelungen, eine Kreation zu schaffen, die Gaultiers würdig ist – das Ergebnis: eine theatralische Ausstellung mit einem ausgelassenen Charakter. „Mit diesem einzigartigen Zugang zur Welt von Jean Paul Gaultier und der Haute Couture werden die Besucher einen echten Künstler entdecken. Er initiiert Trends, statt ihnen zu folgen, was erklärt, warum sein Werk nach 35 Jahre immer noch relevant ist. Diese Ausstellung erinnert nicht nur an die Vergangenheit, sondern bietet auch einen Blick in die Zukunft durch die Augen von Jean Paul Gaultier”, schließt Thierry-Maxime Loriot.

Straßenkultur, handwerkliches Können und Haute Couture

Seit der Einführung seiner ersten Prêt-à-porter-Kollektion im Jahr 1976 ist Jean Paul Gaultier aus dem Modebild nicht mehr wegzudenken, ja hat er sich zu einer Ikone von Weltformat entwickelt. Schon über drei Jahrzehnte verlässt er provokativ und gewagt die ausgetretenen Pfade und lässt sich in seinem Werk auf eine Diskussion mit der etablierten Ordnung ein. Für seine Kollektionen lässt Gaultier sich inspirieren von Kulturen aus der ganzen Welt, von Afrika und Indien bis hin zu Russland und Griechenland. Mühelos kombiniert er Einflüsse der Husaren und der Mongolen mit solchen chassidischer Juden, Chinesen und sogar der mexikanischen Surrealistin Frida Kahlo. Durch das Umkehren, Verformen, Verwerfen und Neuinterpretieren bestehender Konventionen ebnet Gaultier nicht nur die Grenzen zwischen verschiedenen Kulturen, sondern auch zwischen den Geschlechtern. In seinem Werk schafft er androgyne Formen und spielt mit übersexualisierten Konventionen in der Mode-Industrie. Mit einem unfehlbaren Gespür für den Zeitgeist spielt er an auf bestehende (Sub-)Kulturen, etwa die Welt der Matrosen, Punk, Glam-Rock und Graffiti.

Künstlerische Zusammenarbeit

Jean Paul Gaultier sondiert fortlaufend Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen künstlerischen Disziplinen. Mit Filmregisseuren wie Pedro Almodóvar, Peter Greenaway und Luc Besson; im modernen Tanz und in der Musik mit Kylie Minogue, Tina Turner, Lady Gaga und Madonna. Entwürfe für Filmkostüme wie in „The Fifth Element“ und „Kika“ (Pedro Almodóvar) sind neben Kreationen für berühmte Namen wie Catherine Deneuve, Grace Jones und Carla Bruni in der Ausstellung zu sehen. Auch die Modefotografie kommt nicht zu kurz, mit Arbeiten zeitgenössischer Fotografen und berühmter Künstler, darunter Cindy Sherman, David LaChapelle, Richard Avedon und Pierre et Gilles. Speziell für die Ausstellung in Rotterdam werden zusätzliche Leihgaben von bekannten niederländischen Fotografen – wie von Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin, Anton Corbijn und Marc de Groot – angefordert.

Diese Wanderausstellung wurde bereits gezeigt in Kanada im Montreal Museum of Fine Arts (17. Juni – 2. Oktober 2011) sowie in den USA im Dallas Museum of Art (13. November 2011 – 12. Februar 2012) und im De Young Museum, San Francisco (24. März – 19. August 2012).

Vom 6. Oktober – 18. November 2012 ist die Ausstellung in der Fundación Mapfre – Instituto de Cultura in Madrid zu sehen.

Foto: PR/ NL Tourismus/ Rotterdam Marketing






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