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Tarifforderungen gefährden Beschäftigungssicherung

20 Jun 2007 [10:03h]    





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Für 134.000 von weltweit 240.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn AG hat am Dienstag in Berlin die Entgeltrunde 2007 begonnen. Dabei stellten die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften Transnet und GDBA ihre Forderungen vor.

Margret Suckale, Personalvorstand der Deutschen Bahn, kritisierte die Forderungen als viel zu hoch: „Bereits heute hat die Deutsche Bahn einen deutlichen Lohnkostennachteil gegenüber ihren Wettbewerbern auf der Schiene von bis zu 25 Prozent. Dieser darf sich nicht noch weiter vergrößern. Denn die Folge wäre der Verlust von Ausschreibungen und damit eine ernsthafte Gefährdung unseres Beschäftigungsbündnisses.“ Die Deutsche Bahn erwarte einen Tarifabschluss, der an das mit den Gewerkschaften im Februar 2005 vereinbarte Zukunftsprogramm für Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung anschließt.

Mit dem Beschäftigungsbündnis werden bis Ende 2010 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

Die Verhandlungen für die Deutsche Bahn AG führt der Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe). Die nächsten Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft sollen am 26. Juni in Frankfurt am Main stattfinden.

Zu den Streikdrohungen der GDL sagte Suckale: „Wir haben auch der GDL Verhandlungen zur laufenden Entgeltrunde angeboten. Leider hat die GDL das Angebot abgelehnt. Nun mit Streiks zu drohen ist unverantwortlich.“






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Konzernsprecher Oliver Schumacher