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Deutsche Bahn sorgt für Schallschutz in Alfeld

30 Jan 2007 [07:57h]    

Deutsche Bahn sorgt für Schallschutz in Alfeld

Deutsche Bahn sorgt für Schallschutz in Alfeld





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Erster Spatenstich zum Auftakt der Arbeiten / Fertigstellung von fünf Schallschutzwänden bis Mitte 2007 / Gesamtkosten rund 2,1 Millionen Euro

Hannover – Mit einem ersten Spatenstich feierte die Deutsche Bahn AG im Beisein der Bundestagsabgeordneten Brigitte Pothmer und Bernhard Brinkmann sowie Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen den offiziellen Auftakt der Bauarbeiten für den Schallschutz in Alfeld. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ entstehen in Alfeld eine und in Alfeld-Föhrste vier Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 1.745 Metern.

„Mit dem Bau der Wände werden die Bewohner von über 260 direkt betroffenen Wohnungen künftig erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet“, so Oliver Faber, stellvertretender Gesamtprojektleiter DB ProjektBau GmbH. „Auch die Anwohner in weiter hinten liegenden Wohnbereichen profitieren von der Wirkung der Schallschutzwände.“ Diese weisen eine Höhe von zwei Meter über Schienenoberkante auf und bestehen aus hoch Schall absorbierenden Leichtmetallelementen. Bereits im Frühjahr 2007 sollen die Arbeiten in Alfeld weitestgehend abgeschlossen sein, in Föhrste dauern sie bis Mitte 2007 an.

Ein weiterer Schutz wird durch den Einbau von Schallschutzfenstern in Kombination mit schalldämmenden Lüftern erzielt. Diese so genannten passiven Maßnahmen tragen ebenfalls zu einer wesentlichen Lärmreduzierung in den Wohn- und Schlafräumen bei. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn Schallpegel trotz der geplanten Schallschutzwände die zugelassenen Grenzwerte überschreiten oder sich aus technischen Gründen keine Wände realisieren lassen. In Alfeld und Föhrste sind rund 65 Wohneinheiten förderfähig und können von diesen Schallschutzmaßnahmen profitieren. Die Umsetzung hat bereits begonnen und wird in Absprache mit den Wohnungs- und Hauseigentümern durchgeführt.

Die Gesamtinvestitionen für die Schallschutzwände und die passiven Lärmsanierungsmaßnahmen belaufen sich inklusive der Planungskosten auf rund 2,1 Millionen Euro.

[GADS_NEWS]Aufgrund der eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten können die Bauarbeiten nur vom Gleis aus erfolgen. Hierfür stehen Ruhepausen des Bahnbetriebs in der Nacht zur Verfügung. In Alfeld haben diese nächtlichen Arbeiten bereits begonnen, in Föhrste starten sie voraussichtlich am 29. Januar. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis und wird die notwendigen optischen und akustischen Sicherheitssignale auf ein Mindestmaß beschränken.

Darüber hinaus rüstet die Bahn seit 2001 neue Güterwagen mit speziellen Bremsen – sogenannten K-Sohlen – aus, die zu mehr Laufruhe führen. Durch diese Maßnahme wird beim Bremsen die Radlauffläche deutlich weniger aufgeraut als mit herkömmlichen Bremsklötzen, wodurch das Rollgeräusch um bis zu 10 dB(A) absenkt wird.

Das Programm

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Bundesweit sind aktuell in 1.020 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, Bau oder bereits abgeschlossen. Mit der Realisierung der Maßnahmen ist die DB ProjektBau GmbH beauftragt.






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bahn.de