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Taufe eines Intercity-Neigezuges ICN der SBB.

15 Aug 2008 [11:58h]    





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Vertreter der Tessiner Regierung, des Filmfestivals Locarno und der SBB haben gestern in Lucarno einen Intercity-Neigezug ICN auf den Namen des weltbekannten Schweizer Ausstellungsmachers Harald Szeemann getauft. Ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember setzt die SBB im Verkehr mit dem Tessin erstmals ICN ein.

Der im Februar 2005 verstorbene Schweizer Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher Harald Szeemann war dem Tessin eng verbunden und hatte zuletzt in Tegna im Centovalli gelebt. Der gebürtige Berner geniesst Weltruhm, den er sich 1972 mit der Gestaltung der legendären 5. «documenta» in Kassel erworben hatte. Später leitete Szeemann als Direktor die Sparte «Visuelle Kunst» der Biennale Venedig. Für die Expo.02 gestaltete Szeemann den Pavillon «Geld und Wert» in Biel.

Mit der Taufe eines ICN auf den Namen Harald Szeemann würdigten gestern in Locarno der Tessiner Regierungsrat Marco Borradori, der Direktor des Filmfestivals Locarno Marco Solari, SBB Verwaltungsratspräsident Thierry Lalive d’Epinay und SBB CEO Andreas Meyer Leben und Werk des Kulturschaffenden. Am Taufakt nahmen auch Szeemanns Wittwe Ingeborg Lüscher und Szeemanns Tochter Una Szeemann teil.

Ab dem Fahrplanwechsel vom kommenden 14. Dezember wird die SBB im Verkehr mit dem Tessin erstmals ICN-Kompositionen einsetzen. Die Neigezüge werden auf der Strecke Basel–Lugano im Zweistundentakt verkehren. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit auf der Gotthardachse um eine Viertelstunde. Mit den ICN kehren auch die Speisewagen im innerschweizerischen Verkehr auf die Gotthardstrecke zurück.






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Adresse
www.sbb.ch