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Ferienzeit – Reisezeit: Mit der Bahn zu Ausflugszielen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

01 Aug 2008 [09:34h]    





  • Palma.guide

Wer im Sommerurlaub keine Fernreise gebucht oder die Reise schon hinter sich gebracht hat, muss den Rest der Ferien oder des Urlaubs nicht auf Balkon und Garten beschränken. Viele Ziele für erlebnisreiche Tagesausflüge und Kurzreisen liegen praktisch „vor der Haustür“ in Mitteldeutschland und sind bequem und preiswert per Bahn erreichbar.

Ob zum Einkaufen, Theater- und Museumsbesuch, zu Ausstellungen, ins Spaßbad, zur Wandertour oder in den Kurzurlaub zwischen Sächsischer Schweiz, Erzgebirge, Thüringer Wald, Harz, Dübener Heide und Altmark – die Deutsche Bahn bietet dafür preiswerte Tickets – vielfach gemeinsam mit touristischen Partnern – sowie Sonderfahrten und Sonderzüge zu verschiedenen Gelegenheiten als Alternative zu Staustress, Benzinkosten und lästiger Parkplatzsuche.

„Renner“ unter den Tickets, die das Familienbudget schonen, sind das Sachsen-, Sachsen-Anhalt- und Thüringen-Ticket. Damit fahren Gruppen bis fünf Reisende oder Eltern/Großeltern mit allen eigenen Kindern unter 15 Jahren montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig von 0 bis 3 Uhr des nächsten Tages in Nahverkehrszügen in der 2. Klasse. Das beste daran: das Ticket gilt auch über die Landesgrenze hinaus in ganz Mitteldeutschland und kostet 27 Euro am DB Automat und im Internet oder zwei Euro mehr in den DB Reisezentren und bei DB Agenturen. Mit der Single-Variante des Sachsen-, Sachsen-Anhalt- und Thüringen-Tickets können Einzelreisende und Individualisten für 19 Euro alle Vorzüge der Länder-Tickets nutzen.

Bestens geeignet für den Kino- oder Diskobesuch oder einfach nur zum Einkauf in der nächsten Stadt ist in Sachsen-Anhalt und Thüringen auch das Hopper-Ticket für Einzelreisende. Es gilt zur Hin- und Rückfahrt für  Strecken bis 50 Kilometer Entfernung und ist für 6 Euro am DB Automaten (8 Euro am Schalter) zu haben.

Wer noch kein festes Ziel ins Auge gefasst hat, kann sich in zahlreichen Broschüren und Faltblättern Anregungen holen. Sie sind kostenlos in den Nahverkehrszügen, in DB Reisezentren und bei DB Agenturen erhältlich und enthalten Routenvorschläge, Fahrpläne und Veranstaltungshinweise. Für Reisende, die ihre Tagesausflüge gern planen lassen, sind die RegioTOUR-Angebote von DB Regio Südost ab Leipzig zu Ausflugszielen in der Region ein empfehlenswerter Tipp.

In Sachsen-Anhalt werden Touren zu 72 beeindruckenden mittelalterlichen Burgen, Kirchen und Klöstern entlang der rund 1.000 Kilometer langen „Straße der Romanik“ ebenso beschrieben wie etwa Ausflüge in die Altmark oder ins nördlichste Weinbaugebiet rund um Freyburg. Lohnenswert und nicht alltäglich ist auch eine Tour ins Mansfelder Land einschließlich einer Fahrt mit der „Wipperliese“, die zwischen Helbra, Klostermansfeld und der Wippra-Talsperre verkehrt. Das Erlebnis- und Informationszentrum „Arche Nebra“ in Wangen am Fundort der Himmelsscheibe ist mit der Burgenlandbahn bequem bis Nebra erreichbar. Hier besteht ein direkter Anschluss an den Pendel-Bus zur Arche Nebra und zum Fundort der Himmelsscheibe. Weiterhin bietet die Elbe Saale Bahn einmal im Monat eine Sonderfahrt zur Experimentierlandschaft „Phaeno“ in Wolfsburg an. Der nächste Termin ist der 24. August. Auch Wanderer kommen in Sachsen-Anhalt auf Ihre Kosten. Eigens dafür wurde im März die Broschüre „Bahn & Wandern“ herausgegeben. Die Broschüre enthält zehn Wandertouren in Sachsen-Anhalt mit Start und Ziel an einem Bahnhof.

In Thüringen heißt es 2008 „Ich wand’re ja so gerne… – Wanderglück vom Rennsteig bis zum Harz“. Ein Bahnwanderziel ist die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS). Die Bahn im romantischen Schwarzatal ist am Thüringer Olitätenrundwanderweg gelegen und hat eine hervorragende Anbindung an die Bahnstrecke in Richtung Saalfeld und Erfurt. Bei Anreise mit dem Länder-Ticket werden 25 Prozent Ermäßigung auf die Tageskarte der OBS gewährt.

Das ganze Jahr Saison haben andere attraktive Ziele wie die Dresdner Kunstsammlungen – jetzt auch wieder mit erweiterten Ausstellungen des „Grünen Gewölbes“ –  oder die Wartburg in Eisenach, auf der regelmäßig Konzerte stattfinden. Speziell zum Besuch dieser Sehenswürdigkeiten bieten die Bahn und ihre Partner das Kunst-Ticket und das Kombiticket Wartburg an. 

Das Kunst-Ticket beinhaltet neben der bequemen An- und Abreise mit dem Nahverkehr der Deutschen Bahn von Bahnhöfen in Sachsen einen Eintrittsgutschein für eines der elf Museen zum Preis von 20 Euro pro Person.  

Das Kombi-Ticket Wartburg umfasst die Hin- und die Rückfahrt (am selben oder erst am Folgetag) mit allen Nahverkehrszügen in Thüringen sowie von Halle (Saale), Leipzig, Göttingen, Kassel, Fulda, Schweinfurt, Lichtenfels und Bad Kissingen nach Eisenach, den Bustransfer zwischen Bahnhof und Burg sowie Eintritt und Führung durch den Palas und Besichtigung des Museums mit der Lutherstube. Das Einzel-Kombi-Ticket kostet 19,90 Euro. Das Familien- beziehungsweise Gruppen-Ticket für Eltern/Großeltern mit allen eigenen Kindern/Enkeln bis 14 Jahre oder Gruppen bis fünf Personen ist für 42,90 Euro zu haben.

Zum Besuch bei den tschechischen Nachbarn empfiehlt sich das Sachsen-Böhmen-Ticket. Von allen Stationen in Sachsen aus kann man damit auf über 30 grenznahen Strecken in Böhmen fahren und beispielweise das Bäderdreieck Karlovy Vary–Františkovy Lázně–Marišnské Lázně, Cheb, Děčín, Liberec, Ústí oder auch Tanvald ansteuern. Das Sachsen-Böhmen-Ticket gilt von Montag bis Freitag ab 9.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetages, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig von 0 bis 3 Uhr des nächsten Tages in den deutschen und tschechischen Nahverkehrszügen für Gruppen bis fünf Reisende oder Eltern/Großeltern mit allen eigenen Kindern unter 15 Jahren. Das Sachsen-Böhmen-Ticket ist für 31 Euro und das Sachsen-Böhmen-Ticket Single für 19 Euro an den DB Automaten bzw. für nur 2 Euro mehr in den DB Verkaufsstellen erhältlich.

Von Dresden aus startet bis 2. November regelmäßig an Sonnabenden und Sonntagen der „Wander-Express Bohemica“, der die Großstädter nach Děčín  bringt, von wo aus sie auf „Schusters Rappen“ das Nachbarland erkunden können.

Lohnendes Ausflugsziel ist auch wieder Augustusburg, das über Chemnitz und Flöha mit der Erzgebirgsbahn gut zu erreichen ist. In die beliebte Urlauberregion um den Fichtelberg fährt ebenfalls von Chemnitz aus die Erzgebirgsbahn. Dabei ist in Cranzahl Umsteigen in einen historischen Dampfzug angesagt, der auf schmaler Spur direkt nach Oberwiesenthal fährt.

Ebenfalls zum Frischluft tanken bringt an den Sonnabenden bis Oktober der „Schiefergebirgs-  und Schwarzatal-Express“ Naturliebhaber aus dem Raum Halle/Leipzig vom Hauptbahnhof der Messestadt in die schönsten Ecken Ostthüringens nahe des Rennsteigs: Von Saalfeld fährt ein Zugteil ins thüringische Schiefergebirge nach Blankenstein, der andere Teil fährt ins Schwarzatal nach Katzhütte, wo auch die Oberweißbacher Bergbahn zu einer Fahrt auf die Höhen einlädt.






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Oliver Schumacher