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Mehdorn: „DB treibt CO2–Reduktion zügig voran“

11 Jul 2008 [08:03h]    

Mehdorn: „DB treibt CO2–Reduktion zügig voran“

Mehdorn: „DB treibt CO2–Reduktion zügig voran“





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Die Deutsche Bahn treibt im Konzern die angestrebte CO2-Reduktion zügig voran. DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn ist überzeugt, bis zum Jahr 2020 bei den Verkehren auf der Schiene, auf der Straße, in der Luft und auf dem Wasser den Ausstoß des Treibhausgases CO2 um 20 Prozent zu senken.

Die Deutsche Bahn will nach Mehdorns Worten vor allem ihr Potenzial zur Bildung öko-effizienter Transport- und Reiseketten über alle Verkehrsträger hinweg ausschöpfen und Verkehre zunehmend auf energieeffiziente Verkehrsmittel verlagern. Mehdorn sagte gestern in Berlin bei der Vorstellung des DB-Klimaprogramms: „Ressourcensparende Logistik, Energieeffizienz und niedrigere CO2-Emissionen sind künftig maßgebliche Erfolgsfaktoren im Personen- und Güterverkehr. Hier ist der DB-Konzern hervorragend aufgestellt. Mit unserer starken Eisenbahn als Herzstück treiben wir ökonomisch und ökologisch eine intelligente Vernetzung der Verkehrssysteme voran. Beispielhaft zeigt damit die DB sowohl der Wirtschaft als auch der Gesellschaft, dass Mobilität klimaverträglich organisiert werden kann.“ So spart DB Schenker beispielsweise durch die Anfang Juni erfolgte Verlagerung von Trailern von der Straße auf die Schiene zwischen Wels (Österreich) und Rostock wöchentlich rund 120.000 Lkw-Kilometer und dadurch zwei Drittel der bisherigen CO2-Emissionen ein. Oder: Im Vergleich zum Lufttransport könnten durch einen beschleunigten Schienentransport von China nach Deutschland rund 95 Prozent des emittierten Treibhausgases CO2 eingespart werden, wenn der Landweg per Schiene zum Zuge kommt. „Dass wir dies leisten können, haben wir bereits unter Beweis gestellt“, betonte Mehdorn.

Die Stellhebel zur konzernweiten CO2-Reduktion orientieren sich an den bereits erfolgreich angewandten Maßnahmen im Eisenbahnbereich. So werden erhebliche Einspareffekte durch die Modernisierung der Fahrzeugflotte erzielt – die neue S-Bahn-Generation der BR 423 braucht beispielsweise um 56 Prozent weniger Strom als die bisherige Baureihe 420. Eine Verlagerung von Verkehren auf die Schiene, dort wo es sinnvoll ist, zahlt ebenfalls auf das Energieeinsparkonto ein. Bis zu zehn Prozent Strom bringt außerdem das energiesparende Fahren, nochmals rund acht Prozent die Rückspeisung von Bremsenergie ins Netz. Nicht zuletzt der Einsatz regenerativer Energieträger sowie Einsparungen in den stationären Bereichen wie Bahnhöfen und Niederlassungen sichern den hohen Gesamteinspareffekt.

Dr. Lutz Bücken, Generalbevollmächtigter Systemverbund Bahn, unterstreicht, dass trotz steigender Verkehrsleistungen der absolute CO2-Ausstoß im Schienenverkehr gesunken ist. „Das ist das Ergebnis von 15 Jahren Erfahrung, die wir mit unseren Effizienzprogrammen im Schienenverkehr gesammelt haben. Von 1990 bis 2002 konnten wir den spezifischen CO2-Ausstoß um 25,9 Prozent senken und seitdem noch einmal um 12,8 Prozent. Das Know-how wollen wir nun für das Klimaschutzprogramm des gesamten Konzerns nutzen.“

Der DB-Konzern legte in Berlin erstmals eine konzernweite Treibhausgas-Emissionsbilanz vor. Demnach wurden durch Fahrzeuge und Anlagen der Bahn sowie durch die Subauftragnehmer der Logistikkette weltweit 23 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Die effektiven Emissionswerte: Bei durchschnittlicher Auslastung fallen bei einer Fahrt mit einem ICE oder IC weniger als 50 Gramm CO2 pro Person und Kilometer und damit rund zwei Drittel weniger als bei der Fahrt mit einem Pkw oder sogar rund 75 Prozent weniger als bei einem Flug an. Noch deutlicher sind die Unterschiede im Güterverkehr. Hier verursacht die Bahn nur 24 Gramm CO2 je Tonnenkilometer, während beim Lkw 88 und bei der Luftfracht 665 Gramm CO2 anfallen.






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Oliver Schumacher