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Ver.di zeigt keinerlei Entgegenkommen in Tarifverhandlungen

25 Jun 2008 [12:51h]    

Ver.di zeigt keinerlei Entgegenkommen in Tarifverhandlungen

Ver.di zeigt keinerlei Entgegenkommen in Tarifverhandlungen





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Die schwierigen Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di stehen vor dem Scheitern. Denn ver.di zeigt seit Beginn der Tarifverhandlungen am 18. April keinerlei Entgegenkommen, sondern beharrt weiterhin auf einer Ausgangsforderung von 14 Prozent.

Die AUTOKRAFT hingegen hat mehrfach ihr Angebot erhöht. Neben einer monatlichen Lohnerhöhung von 127,50 Euro ab 1. Juli 2008 wurde zuletzt eine Einmalzahlung von 1100 Euro für die unteren Entgeltgruppen angeboten. Unter dem Strich entspricht das Angebot einer Lohnerhöhung von über sechs Prozent.

„Das Verhalten von Ver.di ist völlig unverständlich. Alles ist vorbereitet, damit unsere Mitarbeiter jetzt eine kräftige Lohnerhöhung bekommen können. Mit unserem Angebot liegen wir beim Einstiegslohn der Busfahrer um rund 12 Prozent über dem Tarif des Omnibus Verbands Nord (Tarif des privaten Omnibusgewerbes in Schleswig-Holstein) und deutlich über den Abschlüssen unserer Wettbewerber in Schleswig-Holstein und allen vergleichbaren Abschlüssen in der Deutschland. Wir haben mit diesem Angebot die berechtigten Interessen unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Ausgleich der hohen Preissteigerungen gerade in den Bereichen Energie und Nahrungsmittel berücksichtigt. Alle Angebote wurden jedoch von ver.di sehr nachdrücklich als nicht verhandlungsfähig abgelehnt. Offenkundig wollen die ver.di -Funktionäre aus übergeordneten Gründen insbesondere Schüler und Eltern im Regen stehen lassen. Sie schaden unseren Kunden und dem Traditionsunternehmen AUTOKRAFT. Wir fordern ver.di auf, diesen unverantwortlichen Kurs zu stoppen und mit einer realistischen Forderung an den Verhandlungstisch zurückzukehren“, so Arne Voß, kaufmännischer Geschäftsführer der AUTOKRAFT und Verhandlungsführer in den Tarifverhandlungen.

Schon bei unserem jetzigen Angebot hat die AUTOKRAFT bei zukünftigen Verkehrsangeboten einen deutlichen Kostennachteil im Wettbewerbsmarkt. Preissteigerungen und die Einnahmerückgänge u.a. durch die Kürzung der Ausgleichsleistungen in der Schülerbeförderung können nur bedingt durch Preiserhöhungen bei der Autokraft ausgeglichen werden, da die AUTOKRAFT in entsprechende Tarifverbünde (HVV, SH-Tarif) integriert ist.

Sollte ver.di dennoch zu Streiks aufrufen, wird die AUTOKRAFT alles daran setzen, einen Notfahrplan zu erstellen und die Kunden hierüber umgehend zu informieren. Dieses ist jedoch nur dann möglich, wenn ver.di hierüber rechtzeitig, mindestens einen Tag vorher, informiert.

Dass dies gerade im Verkehrsbereich übliche Praxis ist, an die sich bisher auch ver.di gehalten hat, hat zuletzt der Streik der KVG Busfahrer in Kiel gezeigt.

Die AUTOKRAFT sichert mit einem Liniennetz von rund 18.700 Kilometern die Mobilität für über 45 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Mit den rund 420 eigenen und 435 angemieteten Bussen und rund 750 Mitarbeitern fährt die AUTOKRAFT mehr als 43 Millionen Kilometer im Jahr.

Die AUTOKRAFT ist ein Unternehmen der DB Stadtverkehr GmbH. DB Stadtverkehr führt die Geschäfte der Deutschen Bahn im Regionalbus- und Ballungsraumverkehr. Hierzu gehört ein Netzwerk von 22 Busgesellschaften, die S-Bahnen Berlin und Hamburg sowie über 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen und -gemeinschaften in Deutschland. Das Unternehmen ist mit rund 12.200 Mitarbeitern und 3,4 Millionen Fahrgästen täglich die größte Nahverkehrsgesellschaft Deutschlands.






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Oliver Schumacher