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Mehdorn fordert Entwicklung von effizienten und sauberen Technologien für eine CO2-arme Zukunft

30 Mai 2008 [14:04h]    





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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn hat Wissenschaft und Industrie zu gemeinsamen Anstrengungen aufgerufen, um CO2-neutrale Antriebstechnologien zu entwickeln. „Wir brauchen effiziente und saubere Technologien für eine CO2-arme Zukunft“, forderte er gestern vor internationalen Fachleuten auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig.

„Innovationen sind Treiber der Wirtschaftskraft mit extrem hohem Nutzen für die Gesellschaft. Das sichert unsere Mobilität und unser Wirtschaftswachstum und leistet einen entscheidenden Beitrag gegen die drohende Klimakatastrophe. In diesem Sinne sollte Klimaschutz als Chance genutzt werden, die Impulse zum Handeln freisetzt“, so Mehdorn weiter.

Darüber hinaus trage die intelligente Vernetzung von Schiene, Schiff, Flugzeug und Straße dazu bei, die Klimabelastung durch Verkehrsleistungen zu reduzieren. Mehdorn: „Wir müssen lernen, Verkehre neu, nämlich klimafreundlich, zu organisieren. Wir müssen technische Entwicklungen vorantreiben und neue, CO2-freie Energiequellen erschließen.“

Weltweit verursacht der Verkehr rund 20 Prozent der CO2-Emissionen und ist damit einer der größten Treibhausgas-Emittenten. Adressiert an die Politiker, Unternehmer und Fachleute aus aller Welt, die in Leipzig zusammengekommen sind, forderte Konzernchef Mehdorn deshalb, gemeinsam Verkehre umweltverträglich durchzuführen.

„Klima- und Umweltschutz gehört zu unseren Hauptunternehmenszielen“, sagte der DB-Chef. „Wir haben uns im Konzern vorgenommen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent gegenüber 2006 zu senken. Wir setzen dabei nicht nur auf die Bahn als das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Wir setzen auf die intelligente Vernetzung aller Verkehrsträger, um jeden dort zum Einsatz zu bringen, wo er ökonomisch und ökologisch am sinnvollsten ist. So ergänzen sich im Logistikbereich Schienen-, Straßen-, Luft- und Seeverkehr. Mit steigendem Erfolg. Unser Ressort Transport und Logistik organisiert weltweite Transportketten und realisiert dadurch erhebliche Energieeinsparungen mit entsprechenden CO2-Minderungseffekten.“ In den vergangenen Jahren hat die Deutsche Bahn im Schienenverkehrsbereich bereits beachtliche CO2-Einsparerfolge erzielt: Von 1992 bis 2002 konnte der Ausstoß um mehr als 25 Prozent reduziert werden.






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Oliver Schumacher