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DB: „Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen“

27 Nov 2007 [10:53h]    

DB: „Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen“

DB: „Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen“





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Die Deutsche Bahn AG hat die Ankündigung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begrüßt, nach ihrer monatelangen Verweigerungshaltung endlich in Tarifverhandlungen einzutreten.

Grundlage für diese Verhandlungen ist aus Sicht der DB AG das am vergangenen Mittwoch vorgelegte, deutlich verbesserte Angebot der DB AG. Zentrale Punkte des DB-Angebotes sind ein eigenständiger Tarifvertrag im Rahmen eines einheitlichen DB-Tarifwerkes sowie monatliche Einkommensverbesserungen ab 1. Januar kommenden Jahres von bis zu 13 Prozent. Personalvorstand Margret Suckale: „Damit haben wir uns zum wiederholten Mal in Richtung GDL bewegt. Wir erwarten daher, dass es am kommenden Montag ernsthafte Verhandlungen geben wird.“

Die DB bietet für alle Lokführer eine Erhöhung des monatlichen Einkommens um acht Prozent. Diese acht Prozent setzen sich wie folgt zusammen: 4,5 Prozentpunkte resultieren aus einer linearen Anhebung des Tabellenentgelts. Dazu kommt ein Prozentpunkt durch eine sofortige Verbesserung der Entgeltstruktur für Lokführer. Eine weitere Erhöhung um 2,5 Prozentpunkte ergibt sich durch eine Verbesserung von Arbeitszeit- und Zulagenregelungen, mit der die DB AG die besondere Situation der Lokführer im unregelmäßigen Schicht- und Wechseldienst berücksichtigt.

Über diese Verbesserungen von acht Prozent hinaus bietet die DB AG ferner an, die Leistung von zwei freiwilligen Überstunden mit insgesamt fünf Prozent zu vergüten – analog der beim Marburger Bund getroffenen Regelungen. Unter dem Strich ergibt sich somit ein Plus von bis zu 13 Prozent.

Personalvorstand Margret Suckale: „Der Tarifvertrag, den wir anbieten, fügt sich konflikt- und widerspruchsfrei in das Tarifwerk der Deutschen Bahn ein, so wie es im Moderationsergebnis ausdrücklich festgelegt worden ist. Auf diese Weise bleibt einerseits die Tarifeinheit in unserem Unternehmen erhalten und es wird andererseits den Anliegen der Lokführer Rechnung getragen. Die GDL kann in diesem Rahmen für alle Lokführer selbstständig verhandeln, abschließen und auch eigenständig kündigen.“






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Oliver Schumacher